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Monday, 17.12.2018
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Experimentelle Prüfung einer nachhaltigen Nutzung von Deponieflächen zur Gewinnung von Solarstrom

Statusseminar

Am 07.06.2013 fand auf der Deponie Nadelwitz ein Statusseminar zu unserem Forschungsvorhaben mit der Hochschule Zittau/ Görlitz “Ableitung, Erstellung und experimentelle Prüfung von Richtlinien für die Errichtung von Fotovoltaikanlagen auf Deponien und Bergbauhalden”statt (Programm).

HSF_6150Am Vormittag wurden interessante Vorträge zum Wasserhaushalt und Pflanzenwuchs sowie zu Möglichkeiten der Gründung von Fotovoltaik-Anlagen auf Deponien gehalten. Auch juristische Aspekte des Genehmigungsverfahrens wurden mit einem spannenden Vortrag beleuchtet.

Mit Vertretern von Abfall- und Umweltbehörden, dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der Sächsischen Aufbaubank, Abfallzweckverbänden und Ingenieurbüros aus Sachsen und anderen Bundesländern kam es zu einem lebhaften Meinungsaustausch.

Dabei flossen auch die Erfahrungen der CWH Ingenieurgesellschaft mbH und der Behörden bei der Errichtung der 2 eigenen Forschungsanlagen in Nadelwitz und Gröbern bei Meißen mit ein.

Es wurde deutlich, dass mit der Durchführung des Genehmigungsverfahrens sowie der fachtechnischen Planung z.T. Neuland betreten wird, da hier weder ausreichende Erfahrungswerte noch entsprechende allgemein anwendbare Regelwerke vorliegen bzw. vorliegen können.

Die Inhalte der Vorträge sind in entsprechenden Präsentationen und Skripten zusammengefasst, welche Sie nachfolgend nachlesen können.

Nach dem Statusseminar bestand die Möglichkeit, die Forschungsanlage auf der Deponie Bautzen-Nadelwitz im Rahmen eines öffentlichen Rundgangs zu besichtigen, die Funktionsweise der hier eingesetzten Messtechnik erläutert zu bekommen und den Beteiligten Fragen zu stellen.

Wir danken allen Teilnehmern für die interessanten Diskussionen, Beiträge und Anmerkungen. Es ergaben sich wertvolle Denkanstöße für die weitere Arbeit an dem Forschungsprojekt wie auch die Planung von zukünftigen Anlagen.

Hier finden Sie weitere Bilder der Veranstaltung.

Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaats Sachsen gefördert.

FahneEFRE